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18.03.2012

Dhanamayas Familie hofft nach verheerendem Brand auf einen Neubeginn

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Die 37-jährige Dhanamaya B.K. lebt mit ihrer Familie in einem unserer Projektdörfer in Chitwan. Dhanamaya hat eine große Familie, zu neunt leben sie dicht gedrängt in einem kleinen Holzhaus am Waldesrand, ganz am Ende des Dorfes Dhamili.

Die Familie besitzt kein Land, das sie bewirtschaften könnte. Sowohl Dhanamayas Ehemann, Akal Bahadur (48), als auch ihr ältester Sohn Suresh (19) und dessen Frau Kabita (19) haben keinerlei Ausbildung, können nicht Lesen oder Schreiben und arbeiten als Tagelöhner. Sie laufen täglich die Nachbardörfer ab auf der Suche nach einem Verdienst im Straßenbau, als Lastenträger, sie hoffen auf Arbeit auf den Feldern oder einem Basar. Trotz ihrer Armut, sendet die Familie die jüngsten Kinder in die Schule. Neben Suresh hat Dhanamaya noch weitere 5 Kinder. Das Jüngste ist noch ein Baby.

Seit April 2011 nehmen Dhanamaya und ihre Familie an den Spargruppen und an allen Trainings teil, die Back to Life in diesem Dorf anbietet, um die Einkommenssituation und damit langfristig die Lebensumstände der Familien zu verbessern und die Kinder, insbesondere die Mädchen, in die Schule zu senden.

Als sie, genauso wie die anderen Familien ihres Dorfes von Back to Life Solaranlagen und ein Paar Ziegen zur weiteren Zucht erhielten, freute sich die Familie bereits auf bessere Zeiten. Doch dann schlug das Schicksal leider hart zu.

Anfang Mai gab es in Chitwan ein großes Unwetter. Kurz vor dem Abend brach im Wald ein, vermutlich durch Blitzeinschlag ausgelöstes Feuer aus, das sich in Windeseile ausbreitete und das kleine Holzhaus von Dhanamayas Familie komplett zerstörte. Die Dorfgemeinschaft konnte weder das Haus noch irgendwelche Habseligkeiten der Familie retten. Alles brannte lichterloh. Die neunköpfige Familie steht nun völlig mittellos da.

Auch die beiden Ziegen, die sie in unserem Programm zur Einkommensgenerierung erhalten haben, sind den Flammen zum Opfer gefallen, genauso wie die Solaranlage, Kleidung, Lebensmittel und alles andere was die Familie besaß.

Übrig geblieben ist nur die Kleidung, die sie in der Nacht am Leib trugen. Sie waren immer arm gewesen, doch nun sind sie auch noch obdachlos.

 

Anjan, unser Sozialarbeiter vor Ort, nahm sich der Notsituation sofort an und leistete direkte Hilfe mit dem Notwendigsten:

Erste Hilfe, Nahrungsvorrat (Reis, Linsen, Salz, Speiseöl, Mehl, Seife, etc.), Kochutensilien, Wassereimer und Decken sowie Kleidung wurden an die Familie verteilt, damit sie die nächsten Tage überstehen können. Außerdem gab Anjan ihnen ein Zelt, in dem sie vorübergehend nächtigen können.

Die Familie ist sehr dankbar für die sofortige Hilfe, da sie sonst unter freiem Himmel schlafen müsste und somit, Moskitos, Ratten, Schlangen, Hitze, Regen schutzlos ausgeliefert wäre. Das halboffene Zelt schützt das Baby der Familie tagsüber nicht vor der Hitze. In Chitwan geht die Hitzezeit gerade langsam in den Monsoon über. Die Familie benötigt daher vor den bald einsetzenden stunden- und tagelangen Regengüssen dringend wieder ein festes Dach über dem Kopf.

Wir möchten der Familie deshalb das Holz zur Verfügung stellen, um sie beim Wiederaufbau ihres Hauses zu unterstützen. Die anderen Dorfbewohner leben ebenso am Existenzminimum, so dass die Familie hier nur wenig materielle Hilfe erwarten kann. Auch aus der Spargruppe, die erst seit einem Jahr existiert, kann der hohe Betrag für den Holzkauf noch nicht abgezogen werden, da das Kapital noch nicht angesammelt ist.

Als Anjan die Kinder Dhanamayas befragte, beklagten diese außerdem den Verlust ihrer gesamten Schulsachen und fürchten nun, die Schule nicht mehr besuchen zu können. Unser Mitarbeiter sagte ihnen zu, alles zu ersetzen, was sie für die Schule benötigen.

Wir werden der Familie natürlich im Rahmen unseres Projektes Hilfe leisten, benötigen dafür aber noch Unterstützung.

Wir möchten der Familie die Möglichkeit geben, ihr kleines, bescheidenes Holzhaus wieder aufzubauen, ihnen wieder eine Solaranlage und Ziegen als Einkommensperspektive zur Verfügung stellen. Außerdem werden wir die Kinder selbstverständlich wieder mit den nötigsten Materialien für den Schulbesuch sowie Kleidung versorgen.

Momentan gehen wir davon aus, dass es etwa 2.000 Euro kosten wird, der verarmten und momentan obdachlosen neunköpfigen Familie die Chance auf einen Neubeginn zu ermöglichen.

Um dies zu ermöglichen bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Unter dem Stichwort: "Chitwan – Neubeginn" könnt können Sie mit Ihrem Beitrag der Familie wieder eine Chance geben.

Kto.: 0 729 999 002
BLZ: 500 800 00
Commerzbank AG
(oder direkt hier via Paypal unter folgendem Link)

Wir möchten Ihnen bereits jetzt für Ihre Hilfe herzlich danken!