ENDSTATION STRASSE: KEIN ENTKOMMEN FÜR DIE SKLAVEN DER ARMUT

Die Gruppe von Kindern, die wir seit 1996 betreuen, wuchs unter extremen Bedingungen in den Leprakolonien Sankt Mocan und Bhadohi auf oder fristete ihr Leben neben einer stinkenden Müllkippe, obdachlos auf der Straße. Die Gesundheit der Kinder war stark gefährdet. Sie infizierten sich mit schwerwiegenden Krankheiten, denn sie lebten mit todkranken Bettlern: Tuberkulose, Durchfall, Würmer, Läusebefall, Ohren- und Hautinfektionen waren jahrelanger Dauerzustand. Sie erlitten erbarmungslose körperliche und seelische Gewalt und Missbrauch, wuchsen verwahrlost und mangelernährt auf. Die Kinder mussten für ihre täglichen Mahlzeiten betteln, schwer arbeiten oder stehlen. Ihre Eltern wussten für sie keinen Weg aus dem sozialen Elend. 

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