LERNEN FÜR EIN LEBEN NACH DER KINDERARBEIT

Die vielen Erfolge unserer sozialen Projekte in den Slums und Dörfern in und um Benares beweisen seit Jahren, dass die Gemeinschaften gelernt haben, unsere Konzepte der „Hilfe zur Selbsthilfe“ umzusetzen. Deshalb konzentrieren wir uns auf unser Kinderrechte-Projekt – die „Zentren für non-formale Schulausbildung“ (NFE), die wir in dreizehn Slums von Benares betreiben. Unser Angebot an „Slumschulen“ richtet sich derzeit an 367 Kinder von sechs bis vierzehn Jahren, die bisher für die Familie arbeiten mussten oder denen aufgrund ihrer Kaste oder ihres „Migrantenstatus“ der Schulbesuch verweigert wurde.

Die meisten Kinder müssen bis zum Mittag einer Arbeit wie dem Müllsammeln nachgehen und bereiten sich dann freudig auf den speziell auf sie zugeschnitten Schulunterricht vor. Am Nachmittag schließlich werden sie von unseren Sozialarbeiterinnen unterrichtet. Man merkt sofort: Die Kinder haben ihre kleine Schule sehr gerne und tragen ihr Wissen mit stolz geschwellter Brust vor.

Unser Ziel ist, den Schülern eine Einschulung oder zumindest eine Grundausbildung zu ermöglichen, so dass sie nicht als Analphabeten enden müssen. Das gelingt zunehmend mit Erfolg: Immer wieder können wir Kinder in normalen Schulen anmelden. Ihr unbedingter Wille zu lernen hat ihnen diese Chance ermöglicht. 

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