WIE ÜBERLEBEN, WENN DER BODEN NICHTS ABWIRFT?

Die kargen landwirtschaftlichen Bedingungen und die extreme Höhenlage verursachen eine permanente Lebensmittelknappheit, die das tägliche Überleben aller gefährdet. In harter Handarbeit ringen die Mugalis dem Boden mit mittelalterlichen Werkzeugen eine dürftige Ernte im Jahr ab – können ihre Familien damit aber nur mangelhaft ernähren, geschweige denn Geld verdienen.

In landwirtschaftlichen Trainings entwickeln wir gemeinsam Ideen, wie die Bergbauern ihre Produktivität und ihr Einkommen erhöhen können, suchen Lösungen, den Anbau zu optimieren sowie die sehr kohlenhydratlastige Ernährung um Proteine zu erweitern. Dies geschieht z.B. durch:

Hierzu werden Bauern ausgewählt, mit denen Demonstrations-Ackerflächen angelegt werden, um den Dorfbewohnern die modernen Methoden und Werkzeuge sowie deren Verbesserungen näherzubringen. Anschließend werden Trainings durchgeführt, um zu lehren, die Methoden auf den eigenen Äckern anzuwenden. Alle Haushalte erhalten neues Saatgut, so dass nun grünes Blattgemüse in Mugus Bergen wächst. Dabei lernen die Familien auch, aus der ersten Ernte die Samen für die nächste Aussaat aufzuheben.

Zur nachhaltigen Verbesserung ermöglichen wir Jugendlichen eine staatlich anerkannte mehrjährige Ausbildung an einem landwirtschaftlichen Institut. Das erworbene Wissen lassen sie danach in das Projekt einfließen, so dass letztlich alle Dorfbewohner profitieren und die Region sich weiterentwickeln kann.

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