TAGELANGER FUSSMARSCH TROTZ LANDUNG IM GEBIRGE

Unsere Projektgebiete in Mugu sind derart abgelegen, dass wir in kleinen, abenteuerlichen Flugzeugen einfliegen müssen, die nur auf einer in eine Bergkuppe geschlagenen Schotterpiste landen können. Stets ein gefährliches Manöver, denn die Piloten fliegen praktisch lediglich auf Sicht – bei überaus harschen und wechselhaften Wetterbedingungen. Zudem sind die veralteten Maschinen ausrangiert und stets bis unter die Decke vollgepackt. Ab dieser Flugpiste geht es für unser Team nur noch zu Fuß in die abgelegenen Projektdörfer weiter, was noch einmal durchaus bis zu 1-2 Tage Fußmarsch bedeutet. Der weitere Transport von zum Beispiel rauchfreien Öfen und anderen schweren oder sperrigen Gütern stellt dabei eine besondere Herausforderung da. 

Erst Mitte Februar 2016 stürzte wieder eine der Maschinen, der von uns häufig genutzten Fluggesellschaft Tara Air auf dem Weg von Pokhara nach Jomsom ab. Alle 23 Personen an Bord kamen dabei auf tragische Weise ums Leben, darunter auch zwei Kinder. Tragödien wie diese führen uns immer wieder vor, unter welchem Risiko unser Team in Mugu arbeiten muss. Eine Anreise über Land ist aber aus Zeit- oder logistischen Herausforderungen kaum oder gar nicht möglich, deshalb müssen wir notgedrungen immer wieder auf diese gefährlichen Transportmittel zurückgreifen.

 


 

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