NATURKATASTROPHEN TREFFEN DIE ARMEN IMMER AM SCHLIMMSTEN

Wie in allen unserer Projektgebieten ist auch Nuwakot von besonders armen Mitgliedern der nepalesischen Gesellschaft bewohnt. Sie verdingen sich als Tagelöhner und versuchen mit etwas Landwirtschaft die karge finanzielle Situation der Familie aufzubessern. Mehr schlecht als recht, ihr aller Leben findet weit unter der Armutsgrenze statt. Doch zumindest hatten sie bis zu den Beben ihre kleinen Hütten, ein einfaches Zuhause mit etwas Land.

Ist der Ehemann jedoch bei der Katastrophe ums Leben gekommen, so ist die Versorgung der Familie nicht mehr gesichert und diese fortan auf die Hilfe von Verwandten oder Nachbarn angewiesen. Eine schier unzumutbare zusätzliche Belastung für eben diese, mit denen es das Schicksal kaum besser gemeint hat. Und als wäre all dies noch nicht genug Leid, wachsen nun traumatisierte Kinder in den Ruinen ihrer Dörfer auf. Ihre Schulen sind zerstört. Genauso wie die Hoffnung der Eltern, dass es ihren Kindern eines Tages einmal besser gehen wird als ihnen. Denn es ist kaum mehr etwas da, worauf man aufbauen kann. Ohne gezielte Unterstützung von außen ist diese Aufgabe für die Menschen Nuwakots niemals zu bewältigen.

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