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29.04.2016

Arbeiten am Geburtshaus in Khamale: Alle packen an!

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ARBEITEN AM GEBURTSHAUS IN KHAMALE: ALLE PACKEN AN!

Die Philosophie unserer Projektarbeit lautet stets „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir sind nicht nach Nepal gegangen, um etwas für die Bedürftigen zu erledigen, sondern wir sind gekommen, um es mit ihnen zusammen zu bewältigen – einen Weg aus der Armut und Verzweiflung aufzuzeigen. Beim Bau von Geburtshäusern in Mugu (Westnepal) bedeutet das folglich, der örtlichen Bevölkerung das Gebäude eben nicht einfach „schlüsselfertig“ zu übergeben, sondern die Menschen schon bei den Bauarbeiten frühzeitig zu involvieren. Es ist von zentraler Bedeutung für unsere Arbeit, dass die Bevölkerung für Ihr zukünftiges Geburtshaus auch schon im Vorfeld die Verantwortung übernimmt und Initiative zeigt. Nur so kann ein langfristiger und erfolgreicher Betrieb sichergestellt werden. Und so heißt es für alle: Anpacken!

 

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Die Bevölkerung von Khamale war und ist von Anfang an engagiert dabei. Zu wichtig ist dieses Projekt für den ganzen Landstrich und die Bekämpfung der hohen Mütter- und Säuglingssterblichkeit. Mit Grauen erinnern wir uns noch an die hochschwangere junge Frau aus Gamtha, die vor wenigen Monaten an der Landepiste zusammen mit ihrem Ungeborenen verstarb – kurz bevor Back to Life sie für eine Not-Entbindung in ein Krankenhaus ausfliegen konnte. Damit so etwas in Khamale nicht passieren muss, arbeiten alle voller Hoffnung Hand in Hand. Zur Zeit ist es vor allem erst mal wichtig, das Grundstück für den eigentlichen Bau vorzubereiten. Steine werden deshalb aus dem Weg geräumt, Erde für einen möglichst geraden Baugrund abgetragen. Erst dann kann es "richtig" losgehen. 

Wir freuen uns schon sehr darauf, in ein paar Monaten in Khamale unser dann bereits fünftes Geburtshaus einzuweihen. Und sogar ein Sechstes soll dieses Jahr noch folgen! Wer weiß, vielleicht schaffen wir es noch bis zum Herbst die Geburt des 500. „Back to Life-Babys“ zu verkünden?

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