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19.05.2017

Mehr Spaß am Lesen – der World Books Day in Chitwan

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Nach Möglichkeit versucht Back to Life besondere gesellschaftliche Termine auf pädagogische Weise im Unterricht unserer Projektschulen zu integrieren. Ziel ist es, die Schüler über die Bedeutung aufzuklären und sie kulturell zu sensibilisieren. So kürzlich geschehen im nepalesischen Chitwan – am 23. April, dem „World Books Day“ (Welt Buch Tag), der ursprünglich von der UNESCO initiiert wurde.

Bisher war den Schülern und Lehrern dieser Tag noch nicht bekannt. Deshalb gingen unsere Mitarbeiter an die Schulen, um die Wichtigkeit einer kontinuierlichen „Lesekultur“ für die eigene schulische und später auch berufliche Laufbahn hervorzuheben. Die Grundidee lautete: Viel Lesen hilft im Leben weiter – egal ob man lieber Romane, Wissenschaftliches oder Gedichte bevorzugt. In unseren Projektschulen haben wir bereits dafür gesorgt, die Schulbibliotheken mit einer ansprechenden Auswahl an Büchern auszustatten. Doch oft beschränken sich Schüler und Lehrer auf die Lektüre von Textstellen in Arbeitsheften und einzelnen Seiten von Schulbüchern. Um die Kinder mehr für die Welt der Bücher zu begeistern, wurde nun der „World Books Day“ zu großen Teilen in den Schulbibliotheken begangen.

Jeder Schüler wurde aufgefordert, sich selbst ein Buch auszusuchen – ganz nach persönlichen Vorlieben und so viel wie möglich darin zu lesen. Anschließend war die Aufgabe, die Geschichte oder das Erlernte an die Klassenkameraden weiterzuerzählen. In manchen Klassen wurde zusätzlich auch von Klassenlehrern aus den ausgewählten Büchern vorgelesen. Es war ein großer Spaß für die Kinder. Sie begeisterten sich für die phantastische Welt der Bücher und entdeckten dabei, wie unterhaltsam es sein kann, zu lernen. Wir planen schon jetzt die Aktion im kommenden Jahr zu wiederholen, aber die Kinder auch in der Zwischenzeit immer wieder zum eigenständigen Lesen zu motivieren.

 

 

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