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28.12.2017

Gegen Wind und Kälte: 2400 Schüler bekommen neue Wintersachen.

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Manchmal ist es schlichtweg zu kalt, um zur Schule zu gehen. Viele Kinder Mugus bleiben in den kalten Wintermonaten vorsichtshalber in den heimischen Häusern, um sich am Feuer zu wärmen. Zu oft schon sind sie bei Minusgraden krank geworden – wenn sie sich in ihren dünnen Anziehsachen auf den oft kilometerlangen Weg zur Schule gemacht hatten und der Wind ihnen Eis und Schnee in die Gesichter blies. In den Schulen erwartet die Kinder zudem ein ungeheizter Klassenraum. Kein Körper hält solche Strapazen über Monate aus und eine Motivation etwas zu lernen, ist es ohnehin nicht.

Auch diesen Winter konnte Back to Life dafür sorgen, dass an vielen Schulen Mugus, die Kinder nicht mehr frieren müssen. Insgesamt 2400 Schüler an 30 Einrichtungen konnten mit warmen, neuen Wintersachen versorgt werden. Seit Einführung unseres Förderprogramms hat sich dadurch die regelmäßige Anwesenheit der Schüler extrem gesteigert. Der Schulleiter der Raskitibada Schule meint dazu: „Hier hat man nur die Sonne oder das Ofenfeuer, um sich zu wärmen. Die Menschen dieser Gegend sind zu arm, um ihren Kindern warme Sachen zu kaufen. Wenn es also geregnet oder geschneit hatte, blieben früher viele Kinder zuhause. Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert!“

Durch die neuen Wintersachen ergeben sich auch weitere wichtige Effekte: Die Kinder werden deutlich seltener krank und sind nun auch spürbar motivierter, zur Schule zu gehen – gleich, welches Wetter über die Berggipfel fegt. Dadurch steigt auch das durchschnittliche Bildungsniveau der Schüler, die jetzt nur noch selten den Unterricht verpassen. Eine Kindergärtnerin ergänzt: „Auch die Zahl der Einschulung ist stark gestiegen. Die Eltern sind unendlich dankbar, dass ihre Kinder nun so viel besser ausgestattet werden können. Sogar die ganz Kleinen wollen sich die Schule auf keinen Fall mehr entgehen lassen...“

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