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12.01.2018

Ein kleiner Rückblick: besondere Highlights aus 2017

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Neue Schulen, neue Geburtshäuser, neue Programme – wir haben auch dieses Jahr viel vor. Doch der große Blick nach vorn basiert immer auch auf einem kleinen Blick zurück. Wir sind sehr glücklich, dass wir durch die großartige Unterstützung unserer Spender und Paten in 2017 so viel bewirken konnten. Hier eine kleine Auswahl unserer Hilfsmaßnahmen:

–      Im Projektgebiet Nuwakot konnten wir unsere 6 gleichzeitig wiederaufgebauten Schulen endlich wiedereröffnen, die 2015 bei den katastrophalen Erdbeben zerstört worden waren. Insgesamt 28 neue Klassenräume stehen nun in unseren Projektdörfern zur Verfügung. Hunderte von Kindern können wieder einem geregelten Unterricht nachgehen. 

–      In den Bergdörfern Gamtha und Khamale eröffneten wir unser 5. und 6. Geburtshaus. Fortan sind auch diese Regionen endlich mit einem Rückzugsort für Schwangere versorgt, in dem ausgebildete Hebammen und Krankenpfleger für Geburten unter kontrollierten, hygienische Bedingungen sorgen. Fast 600 Babys konnten nun bereits in unseren Geburtshäusern gesund zur Welt gebracht werden. 

–      2.120 Kinder aus 24 Schulen in Mugu erhielten von uns neue Winterkleidung. Die meisten Eltern vor Ort sind zu arm, um ihren Kindern warme Jacken und Mützen zu finanzieren. Deshalb liefen viele der Kleinen bisher auch im Winter in dünnen Hemdchen und leichten Pullovern umher, was viele ernsthafte Erkrankungen zur Folge hatte.

–      In Gamtha wurden insgesamt 520 Haushalte mit Solarlichtanlagen und rauchfreien Öfen ausgestattet. Fortan wird sich der Holzverbrauch der Familien deutlich verringern und somit wichtige Ressourcen geschont werden. Die neuen Öfen bedeuten bis zu 60% weniger Holzverbrauch, Feuer hat dank der Solarlichtanlagen als Lichtquelle endgültig ausgedient. Nun wurden bereits über 2.300 rauchfreie Öfen von uns in Mugu installiert, damit werden heute 28% der gesamten Bevölkerung der Region abgedeckt.

–      Bei einem Health Camp in Gamtha konnten 682 Menschen medizinisch versorgt werden, darunter 205 Kinder. Die An- und Abreise der Ärzte und unseres Teams geriet wegen starken Überschwemmungen und schlechtem Wetter zu einer tagelangen und riskanten Odyssee.

 

 

 

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