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13.10.2018

Trotz gebrochenem Fuß – Stella auf Projektbesuch in Chitwan

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Namaste aus Nepal!
 
Ja, die Wege hier sind oft sehr steinig. Jahrelang bin ich stets daran „vorbeigetanzt“, diesmal leider nicht. Ich habe mir den Fuß gebrochen und den Knöchel verdreht. Nach einem Blick auf die Röntgenbildern entschied der nepalesische Arzt im Krankenhaus in Kathmandu, das Bein einzugipsen. Stabilisiert tut der Fuß nun kaum noch weh. Ausdrücklich wies er mich an, das Bein einerseits so oft wie möglich hochzulegen, den Fuß aber auch andererseits zu belasten und darauf zu laufen.
 
Ein festeingeplanter Projektcheck in Chitwan, dem Süden Nepals, war längst vorbereitet, der Jeep für das Team bereits angemietet. Hier werden wir demnächst 10 weitere Klassenräume bauen, die Vorarbeiten sind schon erfolgt und das gesamte Gelände geebnet. Nun werden bald die Fundamente angelegt und erste Mauern gezogen, deshalb ist mir dieser Projektbesuch so wichtig.
Mir war klar, dass ich die knapp 6-stündige Autofahrt mit dem Gips kaum antreten kann. Das Rütteln und Schütteln, die endlosen Bergstraßen und ihre vielen Kurven, die Enge im Wagen wären einfach nur kontraproduktiv. Also nahm ich einen Inlandsflug mit Yeti Air, das Team folgte im Jeep.
 
Namaste aus Chitwan, bis bald,
 
Eure Tara-Stella
 
Bilder (c) 2018 BTL
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