Weil es immer wieder passieren kann – Erdbeben-Sicherheitstrainings für Lehrer*innen

30 000 Klassenräume sind während der verheerenden Erdbeben 2015 zusammengestürzt.

Die verheerenden Erdbeben von 2015 forderten in Nepal fast 9.000 Tote. Aber es hätten noch Hundertausende mehr sein können: Das erste Beben war an einem Samstag – der einzige schulfreie Tag der Woche. An jedem anderen Tag wären die Schulkinder in den 30.000 zusammengestürzten Klassenräume vom Mauerwerk erschlagen worden und die Opferzahlen wären in eine unvorstellbare Höhe geschnellt.

Die Erdbeben-Sicherheitstrainings zielen darauf ab, dass die Lehrer und Kinder in einem erneuten Katastrophenfall vorbereitet sind. Deshalb ist es Back to Life wichtig, die Sicherheitstrainings regelmäßig für die Lehrer*innen von den von uns geförderten Schulen zu wiederholen.

Gemeinsam werden dieselben Themen immer wieder durchgegangen und eingeübt:

Wie kann man sich vorbereiten? Wie kann man sich und die Schüler*innen während eines Bebens in Sicherheit bringen? Was sind die ersten Maßnahmen nach dem Ernstfall?

Die Lehrer*innen werden mit praktischen Übungen geschult.

Die staatliche Schulbehörde lobt unsere Initiative, die in einem erdbebengefährdeten Land wie Nepal eine wichtige Pflicht ist.

Die Lehrer*innen sind beeindruckt und sehr zufrieden mit dem Training. Sie werden das erworbene Wissen an ihre Schüler*innen weitergeben. Ein Lehrer sagte dazu: „Als das Beben wütete, geriet ich in Panik. Ich lief aus dem Haus und verletzte mich bei einem Sturz. Heute weiß ich, die erste Regel lautet: Ruhig bleiben, sich auf den Boden setzen und versuchen sich zu schützen!“

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