Schlagwort: Nothilfe

Im Fokus: die Erdbeben im Jahr 2015

Am 25.04.2015 erschütterte Nepal ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 – das Epizentrum lag nur 80 km von der Hauptstadt Kathmandu entfernt. 90 Sekunden wüteten verheerende Erdstöße. Menschen liefen panisch ins Freie. Häuser, Dächer, Treppen und Mauern stürzten ein. Stromkabel, Masten, Wassertanks und Werbeschilder wurden zu tödlichen Geschossen. Vielerorts kam es zu Erdrutschen. Unzählige Schulen, historische Gebäude und Tempel sowie Straßen, Brücken und weitere Infrastruktur wurden zerstört. Die Gewalt der Plattenverschiebung war derart stark, dass Kathmandu um ganze 3 Meter nach Süden...

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Nie wieder gefährlich

Die Sonnenkraft schützt Mensch und Natur Vor ein paar Wochen, noch vor dem Wintereinbruch in den Bergen Mugus, sind wir in das kleine Dorf Kimri zurückgekehrt. Ursprünglich war der Projektbesuch schon für das Frühjahr geplant, doch durch die Corona-Krise mussten wir unsere Pläne in den Herbst 2020 verschieben. Ein gutes Timing, denn nun waren auch die versprochenen Solarlichtanlagen produziert und konnten von unseren Mitarbeitern installiert werden. Neues Lebensgefühl Als sich unsere Kollegen nach zweitägigem Fußmarsch dem Dorf näherten, konnten sie die Steinhäuser Kimris bereits...

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Kimri in Flammen

Von der Nothilfe zu unserem größten Bauprojekt FEUER! Wenn dieser Ruf in einem abgelegenen Bergdorf erschallt, ist klar, das kann schnell zur Katastrophe werden. Genauso war es im Mai 2018 in Kimri, einem Bergdorf in Mugu. Aus einer häuslichen Feuerstelle zum Kochen wurde ein Großbrand, der innerhalb eines Tages 19 Häuser komplett vernichtete, den Familien ihr sowieso karges Hab und Gut nahm und dazu noch unersetzliche Artefakte ihrer religiösen Lama-Kultur – teilweise viele Jahrhunderte alt – verbrannte. 112 Menschen – Alte, Junge, Eltern, Kinder, alle standen von jetzt auf sofort...

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Die Corona-Lage in Nepal

Auch vor Nepal machen die Entwicklungen der Corona Pandemie leider nicht halt. Schon im Januar 2020 wurde bekannt, dass sich ein nepalesischer Student in China infiziert hatte, bevor er nach Nepal zurückkehrte. In den darauffolgenden Wochen stiegen die Infektionszahlen weltweit auf rasante Weise, in Nepal jedoch wurden zunächst keine weiteren Infektionen vermeldet. Der Epidemiologe Prof. Dr. Madhav Bhatta von der Kent State University in den Vereinigten Staaten erwartete im Gespräch mit uns zu Beginn der Pandemie im März 2020, dass die COVID-19-Epidemie in Nepal weiter fortgeschritten ist,...

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Covid-19 Prävention – nur wer informiert ist, kann sich schützen!

In Nepal sprach im Februar 2020 noch kaum jemand über Corona, der Alltag nahm seinen ganz normalen Lauf, doch weltweit stiegen die Fallzahlen an. In unseren abgelegenen und teils schwer zugänglichen Projektgebieten hat der Großteil der Bewohner keinen Zugang zu Fernsehen, Radio oder sozialen Medien, um sich über das aktuelle Weltgeschehen zu informieren. Viele können nicht lesen oder schreiben und sind mit der Last ihres täglichen Daseinskampfes sowieso schon am Limit. Ab Mitte Februar führten wir bis zu den landesweiten Schulschließungen am 19. März Aufklärungsprogramme an unseren Projektschulen,...

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Wie die Bergdörfer sich vor Corona schützen

April 2020: Auch in den Bergen Mugus gilt die strenge Ausgangssperre. In unseren weit abgelegenen Projektdörfern versuchen die Menschen alles in ihrer Macht Stehende, um sich vor der Ansteckung mit Corona zu schützen. Jeglicher Kontakt zwischen den Dörfern ist unterbrochen. Die Dorfgemeinschaften bleiben unter sich. Niemand, der von außen kommt, wird hineingelassen, selbst wenn er aus dem Dorf stammt. Viele Mugali, die in Kathmandu oder in Indien als Tagelöhner arbeiten, versuchen nun, zurückzukehren. Ohne ein tägliches Einkommen können sie sich den Aufenthalt in der Stadt nicht leisten....

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Mit Beharrlichkeit zum Erfolg

Die schwierige Beschaffung der Schutzkleidung für unsere 26 Hebammen in Mugu Als die Corona-Infektionen in Nepal anstiegen und der Lockdown immer wieder verlängert wur- de, war dem Back to Life Team sofort klar, dass wir reagieren und weitere Vorräte in die Berge bringen müssen. Ausreichend Schutzkleidung für die 13 Geburtshäuser Mugus stand ganz oben auf der Liste und damit begann eine wahre Odyssee. Woher nehmen und wie transportieren? Schutzanzüge, Handschuhe, Masken, Schuhüberzieher, Desinfektionsmittel – als am 3. Mai 15 Corona-Infektionen in Nepalgunj bestätigt wurden, waren...

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Im Gespräch mit Hebamme Janaki Karki

1. Können Sie uns etwas zu der gegenwärtigen Situation in Gamgadhi erzählen? Wie reagieren die Menschen auf die Pandemie? | Die Menschen in Gamgadhi sind sehr besorgt. Die lokale Regierung hat eine Ausgangssperre erlassen, um die Gesellschaft zu schützen. Die Bewegungsfreiheit der Menschen zwischen den Dörfern ist stark eingeschränkt und die meisten Bewohner bleiben zu Hause. Die Märkte öffnen nur zu bestimmten Zeiten, um die wichtigsten Lebensmittel zum Kauf anzubieten. Soziale Distanzierung, Händewaschen und andere Hygienemaßnahmen werden strikt befolgt. Menschen benutzen Masken, wenn sie...

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Bücher & Buntstifte auf Tour

Unsere Teamkollegen Jhalak (li) und Rimal(re) betreuen die Patenkinder in dieser schweren Zeit. Fast 7 Monate blieben die Schulen in Nepal wegen Corona geschlossen. Online-unterricht boten nur die teuren Privatschulen an. Die Mehrheit der nepalesischen Schüler*innen ging also leer aus. Für unsere Kinder und Jügendlichen trugen wir hunderte von Büchern durch die Berge. Motivation ist wichtig Je länger die Kinder dem Unterricht fernbleiben müssen und nicht zum Weiterlernen und Lesen motiviert werden, umso höher ist die Gefahr der „drop-outs“, also derjenigen, die die Schule...

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Aarati – eine Zwölfjährige stellt sich dem Corona-Virus

Es ist Juni in Dubichaur, einem kleinen Dorf in der Provinz Chitwan, als Aarati plötzlich Fieber bekommt und die Halsschmerzen immer stärker werden. In diesen Zeiten der geschlossenen Schulen, Läden und Institutionen sind die Teams von Back to Life regelmäßig in den Dörfern der Projektgebiete unterwegs und versorgen die Patenkind-Familien mit Hilfspaketen, die Kinder mit Büchern und beobachten den Gesundheitszustand. Schnell wird klar, Aarati sollte besser zu einer richtigen Untersuchung ins Krankenhaus; sie wird ins Narayanu Community Hospital gebracht. Da die Familie sehr arm ist, übernimmt...

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Abgebrannt – Neubeginn für eine Familie

Die 37-jährige Dhanamaya Chepang lebt mit ihrer Familie in einem unserer Projektdörfer in Chitwan im Süden Nepals. Dhanamaya hat eine große Familie, zu neunt leben sie dicht gedrängt in einem kleinen Holzhaus am Waldesrand, ganz am Ende des Dorfes Dhamili. Die Familie besitzt kein Land, das sie bewirtschaften könnte. Sowohl Dhanamayas Ehemann, Akal Bahadur (48), als auch ihr ältester Sohn Suresh (19) und dessen Frau Kabita (19) haben keinerlei Ausbildung, können nicht Lesen oder Schreiben und arbeiten als Tagelöhner. Sie laufen täglich die Nachbardörfer ab auf der Suche nach einem Verdienst...

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Nuwakot nach dem Erdbeben. Wir geben die Hoffnung nie auf

Am 25. April 2015 bebte in Nepal die Erde. Am 12. Mai gab es ein schweres Nachbeben. Back to Life war schnellstmöglich vor Ort, um da Hilfe zu leisten, wo es am Schlimmsten war. Nuwakot wurde damit zum neuen Projektgebiet und ist es bis heute. 90 Sekunden können ein Leben komplett verändern. Wie das der Menschen in Nuwakot, der am stärksten vom Erdbeben betroffenen Region in Nepal. Tausende Menschen starben, Millionen wurden von jetzt auf sofort obdachlos, alles war Chaos und ist es teilweise noch heute. Back to Life hat sich sofort engagiert und bis heute viel erreicht. (Anmerkung der...

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Olympiasieger mit Herz: Fabian Hambüchen spendet eine Schule

In seiner sportlichen Karriere brach Fabian Hambüchen alle Rekorde – heute ist der Olympiasieger einer der erfolgreichsten Sportler unseres Landes. Im Frühjahr 2016 war er Teilnehmer der ZDF-Show „I can do that“ und gewann auch dort. Vor laufenden Kameras verkündete er, seinen Preisgewinn an Back to Life spenden zu wollen. Wir waren begeistert und vereinbarten mit ihm, die Summe für den Wiederaufbau einer der von den Erdbeben 2015 zerstörten Schule in Nuwakot, Nepal einzusetzen. Im Herbst 2017 konnte Stella Deetjen die wiederaufgebaute „Dakshinkali Primary School“, die von Fabian...

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Weil es immer wieder passieren kann – Erdbeben-Sicherheitstrainings für Lehrer*innen

30 000 Klassenräume sind während der verheerenden Erdbeben 2015 zusammengestürzt. Die verheerenden Erdbeben von 2015 forderten in Nepal fast 9.000 Tote. Aber es hätten noch Hundertausende mehr sein können: Das erste Beben war an einem Samstag – der einzige schulfreie Tag der Woche. An jedem anderen Tag wären die Schulkinder in den 30.000 zusammengestürzten Klassenräume vom Mauerwerk erschlagen worden und die Opferzahlen wären in eine unvorstellbare Höhe geschnellt. Die Erdbeben-Sicherheitstrainings zielen darauf ab, dass die Lehrer und Kinder in einem erneuten Katastrophenfall vorbereitet...

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