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02.12.2016

Neue Schulgebäude in Planung – große Vorfreude in Bandevi

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Auch die Schule von Bandevi hatte es schlimm getroffen:
Die Erdbeben 2015 zerstörten die Klassenräume des in
den Bergen Nuwakots abgelegenen Ortes. Bis heute sind
sie verschlossen und der Schutt türmt sich in ihnen. Um das angeschlagene Gebäude zu retten, muss es umfassend saniert werden. Fortan mussten sich Lehrer und Schüler mit einem notdürftigen und offenen Wellblech-Provisorium zufrieden geben, durch das spätestens im Winter wieder unbarmherzig der kalte Wind pfeifen wird. Eng gedrängt sitzen die Kinder auf wenigen Quadratmetern, um ihre Ausbildung irgendwie fortsetzen zu können. Für mehr Schutz reichte das wenige Geld bisher einfach nicht aus. Die Lage war verzweifelt und man ist nun unendlich dankbar, dass Back to Life zwei neue Schulgebäude mit 5 Klassenzimmern bauen wird.

Um nach Bandevi zu gelangen, muss man sich von Kathmandu über 6 Stunden lang in geländetauglichen Fahrzeugen, auf gewundenen, staubigen Wegen durch die hügelige Landschaft bewegen, um die insgesamt 80 km Distanz zu überwinden. Das Dorf hat an die 100 Haushalte und schickt 123 Schüler in die Schule, die Unterricht bis zur 8. Klasse bietet.

Der Besuch von Stella Deetjen in der Schule war lange erwartet worden. Die Kinder standen aufgereiht zur Begrüßung vor dem beschädigten Schulgebäude und überreichten Blumen. Viele der Kinder waren recht schüchtern, denn es kommen nicht gerade häufig Europäer in ihr Dorf. Doch sie wurden schnell zutraulicher, als Stella sich auf Nepali mit ihnen unterhielt. Anschließend wurde der Unterricht fortgeführt, bei dem sich das Back to Life-Team erneut von der Platznot und dem mangelhaften Wetterschutz überzeugen konnte. Wir freuen uns schon darauf, den Kindern bald neue Räumlichkeiten geben zu können. Der Bau wird in Kürze beginnen.

 

 

 

 

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